



AgriTech × Social Impact · Subsahara-Afrika
Nahrungsmittel retten.
Frauen stärken.
Werte vor Ort schaffen.
Bis zu 20 % der Ernte gehen in Subsahara-Afrika verloren. Save the Grain setzt gemeinsam mit Frauenkooperativen nachhaltige Agrartechnologien und lokale Verarbeitung ein, damit aus Verlusten Einkommen wird.
Die Herausforderung
Verluste entstehen leise, zwischen Ernte und Markt.
Ein großer Teil der Ernte verdirbt, bevor er den Markt erreicht: auf dem Feld, beim Trocknen, im Lager. Den Kleinbäuerinnen fehlen Energie, Technik und Wissen. Sie verlieren Einkommen, ihre Familien Nahrung.
Die größten Verluste entstehen beim Trocknen. Genau hier setzt unser Solar Dryer an.
Warum es zählt
Hunger
48 Mio.
Menschen könnten jedes Jahr allein von dem Getreide satt werden, das in Subsahara-Afrika nach der Ernte verloren geht.
Weltbank/FAO 2011
Wirtschaft
4 Mrd. USD
Wert der Getreideverluste pro Jahr, so viel, wie die Region jährlich für Getreideimporte ausgibt.
Weltbank/FAO 2011
Frauen
1 Bio. USD
mehr Wirtschaftsleistung weltweit, wenn Frauen in der Landwirtschaft gleich produktiv arbeiten und gleich bezahlt würden.
FAO 2023
Hebel
2 bis 3×
wirksamer senkt Wachstum in der Landwirtschaft die Armut als Wachstum in anderen Sektoren.
Weltbank
Die vollständige Datenlage mit allen Quellen steht auf der Seite Herausforderung.
Unsere Lösung
Vom Feld bis zum Markt: entlang der ganzen Wertschöpfungskette.
Wir setzen dort an, wo Verluste entstehen: bei der Ernte, in der Weiterverarbeitung und beim Zugang zum Markt. Betrieben werden die Anlagen von den Gemeinschaften vor Ort, allen voran von Frauenkooperativen.
Schritt antippen für Problem, Lösung und Ergebnis

Das Problem
Die meisten Verluste entstehen bei Ernte und Trocknung.
Unsere Lösung
Solar Dryer direkt bei den Kooperativen, ohne Netzstrom, ohne Treibstoff.
Was es bringt
Weniger Verderb, längere Haltbarkeit: für den Eigenbedarf und lokale Märkte.
Das Problem
Kleine Mengen bringen wenig Einkommen.
Unsere Lösung
Nachhaltige industrielle Trocknungsanlage aus Polycarbonat, bis 2.000 kg pro Durchlauf.
Was es bringt
Mengen für regionalen Handel und Export.
Das Problem
Rohware erzielt niedrige Preise.
Unsere Lösung
Green-Produktionscontainer: Hygienekammer, Mahlen, Sortieren, Verpacken.
Was es bringt
Fertige Produkte: Die Wertschöpfung bleibt vor Ort.
Das Problem
Ohne sichere Lagerung verdirbt die Ernte, zwischen den Ernten fehlt Nahrung.
Unsere Lösung
Lagerung und Konservierung, z. B. luftdichte Lagersäcke, ohne Chemie.
Was es bringt
Nahrung und Einkommen über das ganze Jahr.
Das Problem
Frauen fehlen oft Training, Zertifizierungen und direkter Marktzugang.
Unsere Lösung
Schulung, Vermittlung zu Zertifizierungen, Betrieb und Führung durch Frauenkooperativen.
Was es bringt
Betreiberinnen statt Empfängerinnen, ohne Zwischenhändler.
Was vergleichbare Projekte zeigen, nicht unsere eigenen Zahlen:
- 40 % → 5 %Mango-Verluste in einem Solartrocknungs-Projekt in Ghana (Feldbeobachtung)
- 25 %des EU-Marktes für getrocknete Mangos beliefert Burkina Faso
Mehr als Technik
Technik allein reicht nicht. Darum begleiten wir weiter.
Damit aus geretteter Ernte dauerhaft Einkommen wird, unterstützt Save the Grain die Kooperativen außerdem bei:
Abnehmer und Marktzugang
Wir vermitteln Kooperativen direkt an Verarbeiter und Händler und unterstützen bei festen Abnahmeverträgen. Vergleichbare Programme steigerten so die vermarkteten Mengen um ein Drittel (YieldWise, Kenia).
Finanzierung der Anlagen
Hohe Anschaffungskosten sind eine der größten Hürden. Wir entwickeln passende Modelle: Leasing, Pay-per-Use oder Trocknung als Dienstleistung der Kooperative.
Schulung
Über 80 % der Mango-Bäuerinnen kennen keine verbesserten Trocknungsmethoden, weniger als 5 % wurden je geschult (SEI). Mit Femmepact ändern wir das.
Ganzjährige Auslastung
Mango, Getreide, Gemüse, Moringa: Unsere Anlagen verarbeiten mehrere Produkte und laufen so auch außerhalb der Erntezeit.
Qualität und Zertifizierung
Hygienestandards, Aflatoxin-Tests und Siegel wie Bio oder Fairtrade öffnen den Weg in den EU-Markt. Burkina Faso zeigt, dass es geht.
Wirkung messen mit Forschung
Gemeinsam mit Hochschulen und Forschungsinstituten erheben wir an jedem Standort Ausgangswerte (Verluste, Einkommen, erreichte Frauen) und messen regelmäßig nach.
Wo wir aktiv sind
Von der ersten Kooperative zur Skalierung.
Wir sind in der Pilotphase. Was hier steht, ist belegt. Alles Weitere messen wir gemeinsam mit unseren Forschungspartnern und zeigen es, sobald die Zahlen stehen.
3
Länder aktiv
Senegal, Guinea‑Bissau, Ghana
4
Solar Dryer im Einsatz
3 in Senegal, 1 in Guinea‑Bissau
1
Pilotprojekt gestartet
Ghana
2
Forschungspartner
Bergische Universität Wuppertal, TH Köln · im Gespräch mit Hochschulen in Accra und Dakar
01 · Etabliert
Senegal
3 Solar Dryer, mit dem Landwirtschaftsministerium und einer Frauenkooperative in Saint Louis.
02 · Erprobt
Guinea‑Bissau
1 Solar Dryer im Praxistest.
03 · Pilot
Ghana
Aufbau des ersten Standorts.
Was wir als Nächstes messen
- Verlustreduktion
- Getrocknete Menge
- Geschulte Frauen
- Einkommen
Mit Ihrer Unterstützung wird aus 4 Anlagen ein Netzwerk.
Partner werden →Vor Ort
Echte Menschen. Echte Ernte. Echte Veränderung.
Hier steht bald eine Stimme aus der Kooperative, zum Beispiel aus Saint Louis.
Partner
Starke Partner. Ein gemeinsames Ziel.
Wissenschaft
Kooperation und Kontakt
Vier Wege, gemeinsam etwas zu bewegen.
- Regierungen und StiftungenPolitik, Förderung und Skalierung besprechenGespräch anfragen →
- Impact-InvestorenIn Anlagen und Kooperativen investierenInvestment besprechen →
- UnternehmenLieferketten- oder TechnologiepartnerschaftPartnerschaft anfragen →
- UniversitätenEine Forschungskooperation vorschlagenForschung anfragen →












